Der Letzte seiner Art

Titel: Der Letzte seiner Art
Autor: Andreas Eschbach
Verlag: Bastei Lübbe
Originalsprache: Deutsch
Erschienen: 19.04.2005
Taschenbuch, 350 Seiten
Preis: 8,99€
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Inhalt:

Duane Fitzgerald ist das Ergebnis eines geheimen militärischen Experiments. Doch seit der Versuch auf tragische Art fehlgeschlagen ist, führt er ein Invalidenleben in einem kleinen irischen Dorf, völlig zurückgezogen und mit nur gelegentlichem Kontakt zu seinem Ansprechpartner in den USA. Als Preis dafür muss er schweigen, über das Geheimnis, über das, was er ist. Aber irgendjemand scheint sein Geheimnis zu kennen und ist ihm bereits auf der Spur-und schon bald gibt es die ersten Toten…

Meine Meinung:

Der Klappentext und der Titel haben eine richtige Gänsehaut bei mir erzeugt. Was ist wohl mit Duane passiert? Schnell taucht man in die Geschichte ein, erfährt nach und nach, was mit Duane geschehen ist. Die damit verbundenen Rückblicke in die Vergangenheit haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich manchmal erst spät registriert habe, dass es sich um einen Rückblick handelt. Und das Geheimnis, das was Duane ist, ist wirklich unheimlich, aber auch interessant und höchst faszinierend! Allerdings gerade deshalb, weil die Vorstellung alles andere als abwegig ist. Das Experiment und das Ergebnis wurden faszinierend und realistisch geschildert und besonders Duanes Beweggründe wurden sehr gut rüber gebracht. Träumt nicht jeder einmal davon, ein Held zu sein? Schön ist auch zu lesen, wie Duane immer mehr zu sich selbst findet und harte, aber richtige Entscheidungen trifft. Er war mir wirklich sehr sympathisch, auch wenn ich sein Handeln doch teilweise etwas passiv fand. Ich meine, er hat schließlich übernatürliche Kräfte, musste schwer dafür leiden, dann könnte er sie doch auch mal etwas öfter einsetzen, oder? Und mir als Leserin war eigentlich relativ schnell klar, wer hinter den Morden und Beschattungen steht, nur war mir das Motiv etwas unklar. Teilweise fand ich die Handlungen in der Gegenwart auch etwas zu eintönig und eher gering spannend. Vielleicht lag es aber auch daran, dass Duane eine Art Tagebuch schreibt und deshalb eher wenige Dialoge geschildert sind. Diese haben mir etwas gefehlt, die Gespräche mit Finnan und Bridget waren allerdings sehr gut beschreiben und hatten einige überraschende Wendungen. Finnan ist echt sehr gewieft und Bridget hat mir gut mit ihrer energischen und ausdrucksstarken Art gefallen. Mit ihnen kommt Duane langsam hinter das Ziel seiner Gegner. Ab da konnte ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen, als ich von einem zweiten, ähnlichen Projekt wie Duanes erfahren habe und richtig Jagd auf Duane gemacht wurde. Sehr spannend! Und am Ende gab es ja nochmal eine ziemliche Überraschung, von der Duane schreibt. Das Ende hat mir auch wirklich sehr gut gefallen, selbst wenn es leider ziemlich offen ist und auf ein  nicht ganz so gutes Ende für Duane schließen lässt. Das Cover passt meiner Meinung nach super zum Buch, auch wenn ich mir Duane ganz anders vorstelle. Ebenso fand ich den Schreibstil meist angenehm zu lesen, die Umgebung und die Charaktere wurden gut beschrieben. Manchmal war er jedoch leicht gestelzt und manche Formulierungen haben mir nicht ganz so gut gefallen.

 

Fazit:

Ein packender Thriller mit einem faszinierenden Thema, der vielleicht manchmal etwas eintönig und nicht ganz so spannend ist. Trotzdem finde ich „Der Letzte seiner Art“ absolut empfehlenswert, allein schon wegen der Idee. Von mir gibt es jedenfalls 4 von 5 Punkten.

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