Mein China-Reisebericht

Sooo, jetzt habt ihr lange genug auf ihn gewartet;) Hoffe sehr, dass er euch gefällt!

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Nach einem 10-stündigem Flug und 4 Stunden Busfahrt über sehr holprige Straßen sind wir, die anderen deutschen Chinareiser und ich,  bei der Schule unserer Gastschüler angekommen, am späten Abend. Unser erstes Abenteuer, die Toiletten auf einer Raststätte, hatten wir schon hinter uns.  Einfache Löcher im Boden, kein Toilettenpapier und keine Seife-ein lustiger Anfang;) Alles war also sehr fremd und anders als in Deutschland und besonders die Kommunikationsschwierigkeiten (meine Gasteltern konnten kein Englisch) haben mir anfangs zu schaffen gemacht. Nach und nach hat es mir in meiner Gastfamilie jedoch immer besser gefallen und die Ausflüge und Aktivitäten, die die Chinesen für uns organisiert haben, waren super. Zwar sind manche kreative Dinge nicht unbedingt meins gewesen, aber es hat Spaß gemacht und es war eine interessante Erfahrung. Am faszinierendsten war die Kalligrafie- und Zeichenstunde. Chinesen besitzen wirklich viel künstlerisches Talent!

Sommerpalast 4

Das Essen war ebenfalls sehr interessant, vieles hat geschmeckt, manches war jedoch einfach nur widerlich. Muscheln und Rote Bohnen-Shakes gehen gar nicht! Aber es war klasse, echtes chinesisches Essen kennengelernt zu haben. Auf der Rundreise haben wir in manchen Restaurants Sachen vorgesetzt bekommen, die wohl kein Chinese als Chinesisch bezeichnen würde! Das Essen in Chinarestaurants ist jedenfalls ziemlich China-untypisch! Cool finde ich auch das Essen mit Stäbchen, wobei ich mich am Anfang damit sehr blamiert habe;) Ich bin aber immer besser mit ihnen geworden und habe das Essen von den Tellern in der Tischmitte in meinen Mund bekommen. In chinesischen Restaurants gibt es nämlich immer runde Tische mit einer drehbaren Glasscheibe in der Mitte, auf der die Gerichte abgestellt werden und von denen man sich dann bedienen kann. Das hat mir sehr gut gefallen und ich würde mir so etwas sehr bei uns Zuhause finden. Amüsant ist außerdem die Geräuschkulisse beim Essen-Schlürfen und Schmatzen ist da sehr schick;)

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Lebende (!) Skorpione und Seepferdechen auf einem Night-Market

Leicht nervig war nach einiger Zeit der VIP-Status von uns Westlern. Obwohl China nun schon seit einigen Jahren sich immer mehr für den Westen öffnet, haben besonders die Menschen in den „Kleinstädten“ noch nie Europäer gesehen-also Leute mit unterschiedlicher Haar-und Hautfarbe. In der Schule standen wir oft im Mittelpunkt, wurden richtig umschwärmt und total freundlich behandelt. Wohl aufgrund meiner blonden Haare habe ich sehr oft die Frage gehört: „Please, can I take a photo with you?“-von wildfremden Leuten, an allen möglichen Orten! Das ist anfangs ganz nett, irgendwann ist es aber auch leicht nervig und unheimlich, immer so angeschaut  und fotografiert zu werden. Am besten fand ich die Chinesen, die total auffällig unauffällig ein Foto gemacht haben, oder die, die unsere Gruppenposen immer schön mitgeknipst haben. Sehr zu unserer Überraschung ließ dies auch in den Großstädten, in denen man Touristen ja eigentlich gewöhnt sein müsste, kaum bis gar nicht nach. So war ich froh, in Deutschland wieder in der Masse unterzugehen;)

Sehr positiv ist mir aber die Gastfreundschaft aufgefallen. Von der Gastfamilie bin ich mit weniger Platz im Koffer weggegangen, als ich vorher hatte, so viele Geschenke habe ich von meiner Gastfamilie erhalten. Besonders schön sind das Kalligrafieset, das bestimmt nicht gerade billig war, und ein hübscher Seidenschal. Die mitgegebenen Süßigkeiten bin ich noch mit meinen Eltern am durchprobieren;) Meine Gastfamilie hat also wirklich keine Kosten gescheut und hat viel von ihrer Zeit für mich aufgeopfert. Obwohl meine Austauschpartnerin wohl oft hätte abends noch Hausaufgaben machen müssen, haben wir jeden Abend etwas unternommen, meist mit anderen Deutschen und ihren Austauschschülern. Am Wochenende, an dem kein offizielles Programm anstand, haben wir dann einen richtig schönen Ausflug in eine andere Stadt gemacht, mit „nur“ 2 Stunden Fahrt hin. Dort haben wir in einem sehr noblen Hotel übernachtet, dessen Dusche ich besonders amüsant fand. Nach der Besichtigung eines alten chinesischen Hauses und einer Fahrradtour entlang eines „kleinen“ Sees, dessen Ende wir noch nicht mal sehen konnten, mussten wir am Sonntagnachmittag relativ früh wieder zurück-meine Austauschschülerin hat um 18 Uhr noch eine Art Klausur geschrieben. Das chinesische Schulsystem ist nämlich echt hart! Jeden Tag von halb sieben Uhr morgens bis 9 Uhr abends verbringen die Schüler in der Schule-auch samstags! Und jeden Sonntagabend gibt es dann diesen Test, der sich über alle Fächer erstreckt. Freizeit und Hobbies haben die jugendlichen Chinesen dementsprechend wenig! Dieses Schulsystem war ein echter Schock für mich, allerdings war ich im Unterricht dann verblüfft, wie viel die Schüler untereinander schwätzen und oft auch unaufmerksam sind. Okay, es gibt keine mündlichen Noten, man muss sich nicht am Unterricht beteiligen und der Lehrer steht nur vorne und redet, aber ich dachte eigentlich, dass es in der Schule sehr diszipliniert und streng zugehen würde. Ein ziemliches Vorurteil, das sich nicht wirklich bestätigt!

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Schülerversammlung zur Flaggenzeremonie-knapp 3000 Schüler und Schülerinnen und ihre Eltern

Die Dusche im HotelXD

Die Dusche im Hotel-frei einsehbar vom Schlafzimmer 😯
Zum Glück gab es eine Jalousie;)

Der kleine See

Der „kleine“ See

Beeindruckend war ebenfalls die Größe von allem. Meine Gastfamilien hat in einem Stadtteil einer chinesischen „Kleinstadt“ gewohnt-allein der Stadtteil war gefühlt so groß wie Frankfurt! Insgesamt ist in China alles einige Nummern größer. So findet man auch nur selten Häuser, sondern hauptsächlich Wohnhochhäuser, meist sehr identisch aussehend, die überall hochgezogen werden. Besonders bei dem Panoramablick vom Shanghai Tower in 520 Meter Höhe fällt dies sehr auf. Dieser erlaubt einen atemberaubenden Blick auf Shanghai und ist definitiv nichts für Leute mit Höhenangst! Jedenfalls war der Besuch dieses Towers, der einmal das höchste Gebäude der Welt werden soll, neben der Großen Mauer das beste und faszinierendste Event. Anschließend haben wir nahe des Huangpu Rivers auf dem Bund dann das typische Touristenfoto geschossen-der Fluss und im Hintergrund die Skyline von Lujiazui (Shanghai Tower, Oriental Pearl TV Tower und weitere Gebäude). Genial! Über den Bund, also die lange Promenade am Flussufer, sind wir dann zur Nanjing Road geschlendert-der Luxusläden-Shoppingstraße. Amüsant finde ich, dass Chinesen am liebsten die teuren, echten Markenteile kaufen. Wir hingegen waren ganz tourimäßig auf einem Fakemarket, nach dem Motto: wir kaufen so billig wie möglich ein;) Wahrscheinlich für die Chinesen ziemlich unverständlich…Auf der Busfahrt zum Hotel konnte ich dann meine Kamera kaum aus der Hand legen-Shanghai bei Nacht ist brillant. Alles so leuchtend, bunt und RIESIG! Bin echt kaum noch aus dem Staunen rausgekommen;)

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Shanghai at night

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Shanghai Tower

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Blick vom Shanghai Tower

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Blick hinunter in die Hotellobby des Shanghai Towers-nichts für Leute mit Höhenangst!WP_20140430_012

Skyline von Lujiazui

Beijing, bzw. Peking, war hingegen fast eintönig und langweilig. Es ist bei Weitem nicht so abwechslungsreich und aufregend wie Shanghai, wirkt eher uniform und auch die Sehenswürdigkeiten wie die verbotene Stadt, der Sommerpalast oder der Himmelstempel ähnelten sich sehr. Vielleicht lag es aber auch daran, dass alle diese Bauwerke dem Kaiser gehörten. Die Größe des Platzes des Himmlischen Friedens, dem größten öffentlichem Platz der Welt, war schon gigantisch, allerdings hatte ich mich zu dem Zeitpunkt schon fast an die chinesischen Dimensionen gewöhnt und es war weniger spektakulär. Auch die verbotene Stadt konnte mich nicht so in ihren Bann ziehen. Sicherlich wirken ihre Ausmaße und ihre Weite gigantisch, wenn man alleine ist-jedoch nicht, wenn man sich unter gefühlt zehntausend anderen Menschen befindet und es keinesfalls still ist. In China ist insgesamt immer etwas los, es ist nie leise und man ist nie alleine. Teilwiese habe ich das beschauliche deutsche Landleben echt vermisst;) Vom Smog, der uns allen prophezeit wurde, haben wir jedoch nichts mitbekommen, stattdessen war es sehr, sehr windig!

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Die verbotene Stadt und der Platz des Himmlischen Friedens

Am letzten Tag waren wir auf der Großen Mauer-ein super Abschluss einer tollen Reise! Die Mauer ist echt faszinierend und die Vorstellung, wie endlos lang diese ist und sich durch die Berge erstreckt, ist Wahnsinn. Wir haben nur einen kleinen Teil „erklommen“, was sehr anstrengend war, eine Menge Fotos geschossen und den genialen Ausblick genossen. Nachher haben wir noch einen kurzen Abstecher zum Olympiastadion „Vogelnest“ gemacht. Es war zwar interessant, aber irgendwie habe ich es mir noch größer und beeindruckender vorgestellt…Das Gefühl jedoch, da zu stehen, wo 2008 Weltspitzensportler und Olympiasieger gestanden haben-spitze! Dann hieß es schon wieder Koffer packen und am nächsten Tag ging es zurück nach Deutschland. Zwar habe ich mich schon auf Deutschland gefreut, besonders auf meine Eltern und das Essen;), aber China vermisse ich definitiv! Gerne hätte ich noch mehr Seiten entdeckt, wobei es wohl Jahre dauern würde, China ganz kennenzulernen.

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Die Große Mauer

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Das Olympiastadion „Vogelnest“

Sieger

Chinesische Olympiasieger

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10 Gedanken zu „Mein China-Reisebericht

  1. Komisch, ich kann deine letzte Antwort irgendwie nicht kommentieren….

    Flugzeug wäre ne Möglichkeit. Oder Auto, dauert aber länger 😉 😛
    Ich hab vorher auch nicht gewusst wo ich studieren werde und war dann ziemlich überrascht, dass es Bayern geworden ist, wo doch das Ruhrgebiet so nah ist…^^

    Ja, man wird in vielen Dingen schon selbstständiger. Muss man auch sein. Wenn das Fahrrad kaputt ist, dann muss ich das jetzt selbst reparieren oder wegbringen, Papa und meine Brüder sind nicht mehr da. Für mich war bzw ist das aber vor allem charakterlich eine sehr wichtige Erfahrung. Ich bin immer noch schüchtern, das wird sich auch nie legen, aber ich komme zu Recht ohne meine Familie und ohne, dass ich jedes Wochenende heim fahren kann und das stärkt das Selbstbewusstsein schon sehr.

    • WordPress…wird wohl noch ne Weile dauern, bis ich da vollständig mit klarkomme-oder es mit mir;)
      Ja, ist aber auch ganz schön teuer. Und ich bräuchte noch jemanden, der mitkommt, alleine reise ich nicht gerne,
      Ich lass mich einfach mal überraschen. Meistens hält das Schicksal bekanntlich ja etwas für einen bereit, mit dem man gar nicht gerechnet hat;)
      Klingt nach sehr positiven Erfahrungen:) Bestimmt nicht immer einfach, alles selbst zu organisieren, aber auch bestimmt ein tolles Gefühl, wenn man es packt, oder?

      • Nach Rom komm ich noch mal mit 😀

        Es ist schon manchmal blöd, ich verzweifel oft auch an so kleinen Sachen. Zum Beispiel hab ich kein Auto und muss deswegen immer genau überlegen wann ich was wo einkaufe. Kauf dir mal – gerade im Sommer – genügend Wasser, ohne das du alle zwei Tage beim Netto stehst.
        Aber wie gesagt, es hat mein Selbstbewusstsein schon echt gestärkt. Ich war jetzt seit Ostern nicht mehr zuhause und werde auch erst Fronleichnam wieder da sein. Das ist für mich recht lang, am Anfang vom Studium hätte ich das nie gepackt. Da hab ich nach vier Wochen nen Koller bekommen. 😀

        • Haha, wäre bestimmt lustig;)

          Hmm, daran habe ich gar nicht so gedacht…und Organisationstalent ist bei mir eher rudimentär vorhanden;) Aber wahrscheinlich macht´s auch da die Erfahrung und man weiß irgendwann, wie viel Wasser man in etwa kaufen muss…

          Kann ich mir gut vorstellen! Ist schon ne ganz schön lange Zeit…Aber dadurch sind die Treffen wahrscheinlich auch schöner und man lernt sie mehr zu schätzen, kann das sein?

  2. Hallo,

    verzeih mir, dass ich erst jetzt Zeit zum Kommentieren habe. Uni und Referate und der ganze andere Kram *seufz*

    Ach je, wie schwierig muss das sein,wenn man sich nicht mal auf Englisch unterhalten kann. Ich glaub, ich wäre verzweifelt.
    Ich würde gerne mal von einem der das kann gezeigt bekommen, wie man mit Stäbchen isst. Bisher hab ich das einmal versucht, nach der Anleitung die auf der Verpackung gedruckt war. Es hat funktioniert, sogar mit Reis (!), aber ob ich das auch wirklich richtig gemacht habe?!
    Von den Drehtellern hab ich schon gehört, ich würde das auch super finden.

    Alle Justin Biebers und Miley Cirus‘ dieser Welt und alle anderen, die gern Popstar werden wollen, sollten mal die Erfahrung machen, die du gemacht hast (Justin und Miley hätten sie natürlich machen müssen, bevor sie berühmt wurden). Ob sie dann immer noch prominent hätten werden wollen?

    Die Ausführungen über die Schule finde ich sehr spannend. Wir beschweren uns gleich, wenn man einmal in der Woche Nachmittagsunterricht hat und ein Chinese ist gleich den ganzen Tag in der Schule.

    Der Platz des himmlischen Friedens würde mich total interessieren. Ich fand es schon irgendwie Wahnsinn auf dem Petersplatz in Rom zu stehen. Hach ja, es gibt noch soooo viele Orte wo man hinreisen könnte, wenn man sich trauen würde.

    Danke, für die tollen Bilder und deine Eindrücke von der Reise. Es hat viel Spaß gemacht diesen Beitrag zu lesen und schürt gerade gleichzeitig ein wenig Heimweh, aber auch viel Fernweh 🙂

    Liebe Grüße
    j125

    • Hey,

      kein Problem, das Warten auf deine Kommentare hat sich ja auf jeden Fall gelohnt;) Und das mit den Referaten kommt mir bekannt vor, halt nur für die Schule;)

      Ja, stimmt, das war schon hart, aber ich hatte ja noch die anderen Deutschen. Solange das Essen vom Teller zum Mund kommt ist es doch okay. Und auch bei den Chinesen landet oft mal was daneben;)
      Ist es auch! Ich hätte es auch gerne hier in Deutschland.

      Haha, genau. Dann hätten sie es sich vielleicht noch mal überlegt. Schon blöd, wenn man mit diesem Druck so gar nicht klar kommt wie die beiden. Einfach nur zum Fremdschämen!

      Ja, ich bin jetzt auch richtig froh, in Deutschland zu leben. Und ich denke, dass ich mich die letzten Wochen wirklich deutlich weniger beschwert habe, auch was das Thema Langeweile anbelangt! War eine interessante Erfahrung. Aber das chinesische Schulsystem ist ja mittlerweile auch angeblich im Wandel…
      Die Größe und Weite ist schon sehr beeindruckend, allerdings gab es finde ich Beeindruckenderes. Und um Petersplatz kann ich leider nichts sagen, war noch nie in Rom:( Naja, ich glaube das mit dem trauen ist bei mir weniger das Problem, eher die Zeit und das GeldXD Aber kann dir China nur empfehlen!

      Sehr gerne:) Finde es toll, meine Erfahrungen zu teilen, sonst würde ich wahrscheinlich überquellenXD Meine Eltern hab ich vom Flughafen nach Hause auch gnadenlos zugetextetXD Jedenfalls hat es mir auch gezeigt, dass es Zuhause immer noch am Schönsten ist;) Und das mit dem Heim-und Fernweh kann ich gut nachvollziehen. Studierst du den weit von deinen Eltern entfernt?

      VLG
      Anne

      • Hallo,

        ich spar mir mal weitere Kommentare zu Justin und Miley. Sie tun mir mittlerweile nur noch Leid.

        Rom kann ich nur empfehlen. Geschichte war nie mein Fach, aber es ist trotzdem wahnsinnig spannend und schön. Und das Essen erst…. *seufz*

        Na ja für jemanden der mal eben so zwei Wochen nach China fliegt, ist das wahrscheinlich nicht so weit 😀 Aber ich war (und bin) echt ein zurückhaltender Mensch. Da sind 550km schon ziemlich weit. Trotzdem bin ich froh, dass gemacht zu haben, es hat mich enorm weiter gebracht.

        • Ja, schon ein bisschen, aber nicht sehr…
          Hmm, ich hoffe ja sehr, irgendwann mal nach Rom zu kommen…weiß nur noch nicht, wie;) Und Geschi mag ich auch nicht sonderlich. Haha, wahrscheinlich das Essen und die Jungs, oder?!;)
          Aber es ist halt vor allem für längere Zeit. Das ist was ganz anderes als nur 2 Wochen richtig weit weg zu sein. Bin schon gespannt, wo ich später mal studieren werde. Habe da noch keinen wirklichen Plan…Aber man wird bestimmt viel selbstständiger und auch weltoffener, oder?

          LG

  3. Hey! 🙂
    Nachdem du auf meinen Blog aufmerksam geworden bist, bin ich natürlich gleich auf deine Seite gegangen und als aller erstes diesen Beitrag entdeckt.
    Ich war vor zwei Jahren auch in China und kann eigentlich alle deine Eindrücke sehr nachvollziehen.
    Ich, auch eine Blonde, wurde auch ständig Fotografiert. Dauernd wirde ein kleines Kind gaanz dezent neben mir plaziert und drauf los geknippst. Gruppenfotos von uns deutschen waren auch beliebt.
    Als wir uns in Xi’an (da lebten unsre Gastfamilien) zu einer chinesischen Gruppe aufs Bild schleichen wollten, wurden wir glatt mitten in die erste Reihe manövriert, schön sichtbar halt. 😀
    So gläserne Duschen hab ich auch erlebt und über die Schultoiletten will ich gar nicht erst reden. Das war ein Schock!
    Aber wieder zurück zu deinem Beitrag, der ist nämlich richtig gut geworden! Und wie gesagt ich habe eigentlich alles genauso wie du erlebt 🙂
    Wie lange wart ihr denn insgesamt in China? 🙂

    • Hey Annika,
      vielen Dank für diesen langen Kommentar! Habe mich echt gefreut, als ich ihn entdeckt habe:D
      Insgesamt habe ich zwei Wochen in China verbracht, eine in der Gastfamilie und eine Woche Rundreise.
      Noch besser, dass du auch schon in China warst! Da hab ich mal jemanden, der seine ganzen Eindrücke gut nachvollziehen kann:)
      Und die Toiletten, besonders in der Schule, sind echt gewöhnungsbedürftig;)
      Jedenfalls schön, dass dir mein Beitrag gefällt:)

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