Die unsterbliche Braut

Titel: Die unsterbliche Braut
Autor: Aimée Carter
Verlag: Mira Taschenbuch
Originaltitel: Goddess Interrupted
Erschienen: Oktober 2012
Taschenbuch, 304 Seiten
Preis: 9,99€
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Achtung, Spoilergefahr! Dies ist der zweite Teil der „Goddess Test“-Trilogie!

Inhalt:

Kate hat alle sieben Prüfungen bestanden und ist nun Henrys Wintermädchen geworden. Doch mitten in ihrer Krönungszeremonie zur Königin der Unterwelt wird ihr Mann Henry von dem Titanen Kronos und der zwielichtigen Calliope entführt. Diese will mithilfe von Kronos ihre Familie, die anderen Unsterblichen und Kate, töten und schreckt vor nichts zurück. Um Henry zu retten, muss sich Kate sogar mit Henrys Ex-Frau Persephone verbünden, denn nur diese kann ihr den Weg in den Tartarus, in dem Kronos gefangen ist, zeigen. Kann es Kate schaffen, Henry zu befreien und gleichzeitig Calliope aufzuhalten?

Meine Meinung:

Allein das Cover lädt einen schon dazu ein, das Buch zu lesen. Ich finde es jedenfalls sehr schön und es passt auch super zum ersten Teil. Das helle Kleid hebt sich super vom dunklen Hintergrund ab und die Kate auf dem Cover entspricht sogar ungefähr der Kate aus meiner Vorstellung-jedenfalls ist sie sehr hübsch. Kate als Protagonistin hat mir im ersten Teil aber deutlich besser gefallen. Sie war mutiger, entschlossener und stärker. In „Die unsterbliche Braut“ fand ich sie teilweise etwas zu zögerlich und weniger kampfbereit. Klar, sie will noch immer Henry um jeden Preis retten, aber auf dem Weg zu seiner Befreiung ist sie mir oft sehr naiv und unsicher rübergekommen. Hier musste ich leider eine leichte Rückentwicklung feststellen. Über Henry erfährt man nur wenig mehr und er bleibt weiterhin sehr geheimnisvoll. Langsam nervt es jedoch dass er am einen Tag total in Kate verliebt scheint, sich am Nächsten aber wieder von ihr distanziert. Da tut mir Kate echt Leid. Besonders rätselhaft fand ich sein Verhalten im Tartarus-was davon war gespielt und was echt? Auf die Antworten auf diese und weitere Fragen dürfen wir wohl erst im nächsten Teil hoffen. Jedenfalls waren mir James und Ava weiterhin sehr sympathisch und auch Persephone hat etwas an sich, das ich sehr mochte. Sie scheint zwar eher arrogant und oberflächlich und es war wirklich nicht schön, wie sie Henry das Herz gebrochen hat, aber sie scheint Adonis wirklich zu lieben und glücklich mit ihrer Existenz zu sein. Diese Zufriedenheit durch den Erzählstil der Autorin fast greifbar zu spüren, hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt ist Aimee Carters Schreibstil angenehm zu lesen und er zieht einen richtig in die Geschichte hinein. So erlebt man Kates Gefühle auf dem Weg in die Hölle, ihren Zwiespalt, hautnah mit. Sowohl den Krönungssaal, das gesamte Eden Manor als auch der Tartarus werden anschaulich und ausführlich beschrieben. Dabei bleibt die Handlung durchgängig sehr spannend und bei einigen von Kates Entschlüssen habe ich mir die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, so eindeutig ist sie damit in Fallen und ihr eigenes Unglück hineingelaufen. Die ganzen Probleme, die Kate zu lösen hatte und die schweren Entscheidungen-das Buch fesselt bis zum Schluss. Leider hat mir das Ende aber nicht so gut gefallen, zum einen ist es ein ziemlich fieser Cliffhanger, zum anderen bin ich mit dem Handlungsverlauf dort einfach nicht einverstanden und hätte mir ein anderes Ende gewünscht. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr die letzte Seite eines Buches lest und euch das Ende nicht gefällt, ihr es am Liebsten umschreiben und ändern würdet, weil es einfach nicht passt? So ging es mir jedenfalls hier.

Fazit:

Auch der zweite Teil rund um Kate und Henry ist sehr fesselnd und gefühlvoll und konnte mich bis auf ein paar kleine Schwachstellen sehr von sich überzeugen. Also gibt es eine klare Leseempfehlung von mir, allerdings sollte man auf jeden Fall den ersten Teil kennen. 5 von 5 Punkten:)

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