Ruht das Licht

Titel: Ruht das Licht
Autor: Maggie Stiefvater
Verlag: Script 5
Originaltitel: Linger
Erschienen: 01.09.2011
gebunden, 400 Seiten
Preis: 18, 90€
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Spoilergefahr! Dies ist nach „Nach dem Somemr“ der zweite Teil der Trilogie rund um die Wölfe von Mercy Falls!

 

Inhalt:

Das Glück von Sam und Grace scheint perfekt: Sam hat den Wolf in sich endgültig besiegt und die beiden verbringen eine wunderschöne Zeit zusammen. Bald fangen die Schwierigkeiten jedoch an, als Grace sich immer mehr zu den Wölfen hingezogen fühlt und der Wolf aus ihr hervorzubrechen droht. Nur ihre Liebe zu Sam hält diesen noch zurück. Sam hingegen muss bald voll Grauen erkennen, dass das Wolfsrudel immer mehr ins Visier der Bewohner aus Mercy Falls rutscht. Cole, der seine Vergangenheit unbedingt vergessen will und am liebsten für immer ein Wolf bleiben würde, bringt diese durch seine Eskapaden unweigerlich in Gefahr…

Meine Meinung:

Das Cover ist wieder sehr gelungen und unterscheidet sich nicht wesentlich von dem des ersten, sieht man mal von der Farbe ab. Besonders die hervorgehobenen Motive sind toll, ich liebe es, sie mit dem Finger nachzuzeichnen.

Nachdem mich der erste Teil absolut begeistern konnte, war ich von diesem Teil ziemlich enttäuscht. Es beginnt damit, dass Sam und Grace ihre neue Liebe genießen, diese jedoch bald von einigen Problemen überschattet wird. Leider nimmt dies gefühlt 350 von 400 Seiten ein und ist nicht wirklich fesselnd. Schön zu lesen-ja, auf jeden Fall, besonders durch den tollen Schreibstil, aber definitiv nicht spannend! Einzig Positive daran: Man lernt die Charaktere und ihre Angewohnheiten richtig gut kennen und es war echt schön zu lesen, wie gut Sam und Grace harmonieren-die beiden sind ein tolles Paar! Die bodenständige, analytische Grace und der sanfte, poetische Sam, der manchmal wie nicht von dieser Welt wirkt. Da hat es einen aufgeregt und ärgerlich gemacht, als Grace´ Eltern den Kontakt zwischen beiden verhindern wollen.

Des Weiteren ist da noch Cole, der am Liebsten ein Wolf bleiben würde, diese Gestalt aber nicht halten kann und durch seine „Eskapaden“ in Wolfsgestalt die Aufmerksamkeit der Medien und Leute blöderweise auf das Wolfsrudel lenkt. Cole ist das genaue Gegenteil von Sam und manchmal war er mir etwas zu offen und direkt, er kommt oft sehr hart und arrogant rüber. Er verhält sich sehr egoistisch und häufig habe ich mir nur gedacht: „ Was für ein riesen A****loch!“ Zwar kommt Isabell, Tochter aus reicher Familie und teilweise extrem zickig, im Vergleich mit Grace bei mir auch nicht sehr gut weg, aber ihre ehrliche Art ist toll. Zwar nicht immer schmeichelhaft, aber amüsant und ungekünstelt.

Der wirkliche Knaller des Buches kommt leider erst auf den gefühlten 50 letzten Seiten;) Zwar wird schon die ganze Zeit beschrieben, dass Grace sich zu den Wölfen hingezogen fühlt, aber passieren tut eigentlich nichts. Zum Schluss wirkt dann auf einmal plötzlich alles total hektisch nach der anfänglichen Ruhe und Gelassenheit-für meine Verhältnisse zu hektisch. Und naja, wirklich überraschend war das Ende denke ich für niemanden, es zeichnet sich im Laufe des Buches deutlich ab. Nur frage ich mich jetzt echt, wie Maggie Stiefvater noch einen abschließenden Band mit zufriedenstellendem Ende hinbekommen will.

Fazit:

Leider deutlich schwächer als Teil 1. Ich hoffe mal auf einen krönenden Abschluss und möchte euch deshalb auch diesen zweiten Teil ans Herz legen, trotz seiner Schwächen-die Geschichte um Grace und Sam und ihre Liebe ist einfach herzerwärmend. Mehr als 4 von 5 Punkten kann ich nichtsdestotrotz nicht geben.

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