The Fault in Our stars

Titel: The Fault in Our Stars
Autor: John Green
Verlag: Penguin Random House UK
Originalsprache: Englisch
Erschienen: 2012
Taschenbuch, 316 seiten
Preis: 7,20€
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Inhalt:

Sixteen-year-old cancer patient Hazel is forced to attend a Support Group by her mother. There she meets Augustus Waters, good looking, quick at repartee and very charming. Together they watch movies, listen to music and discuss Hazel´s favourite Book, “An Imperial Affliction” by Peter van Houten. Step by step they fall in love with each other-despite their diagnoses…

Das Cover:

Eigentlich gefallen mir alle Ausgaben sehr gut, meistens sehr schlicht, aber absolut passend. Die der Filmausgabe gehört aber mit zu meinen Favoriten, erstens, weil ich diese Ausgabe besitze;), und zweitens, weil ich finde, dass wirklich gute Schauspieler für die Rollen von Hazel und Gus ausgesucht wurden. Es sind noch weitere Fotos aus dem Film im Buch vorhanden und ich bin echt zufrieden mit der Besetzung!

 

Meine Meinung:

Ich habe das Buch bereits in Deutsch gelesen, war absolut begeistert, und kannte die Handlung damit ja auch schon. Trotzdem hat mich „The Fault in Our Stars“ mitgerissen und verzaubert.

John Green ist wirklich sprachgewaltig und sein grandioser Schreibstil kommt im Englischen viel besser rüber als in Deutsch. Dadurch hat es mich auch noch mehr berührt-von Lachen bis Weinen habe ich einmal die ganze Gefühlspalette durchlaufen. Tolle, nachdenklich machende Dialoge, besonders durch Hazel, eine unglaubliche Protagonistin, die ihr Schicksal mit Sarkasmus nimmt, statt in Selbstmitleid zu ertrinken.

Zugegeben, trotz der vielen positiven Bewertungen des Buches hatte ich vor dem ersten Lesen schon etwas Zweifel: „Ein Krebsbuch-bestimmt viel zu ernst erzählt, wo nur rübergebracht wird, was für Helden krebskranke Kinder sind, die gegen ihre Krankheit kämpfen.“ Das ist keinesfalls abwertend gemeint, aber sorry, solch ein Buch zu lesen, stand auf meiner Prioritätenliste relativ weit unten. Hazel hingegen kann relativ mit dem ganzen Mitleid und den Lobpreisungen anfangen. Mit ihrer bodenständigen, realistischen Art und wie sie ihre Geschichte locker und mit viel Humor erzählt, wurde sie mir gleich sympathisch-und irgendwie ist sie im Laufe des Buches auch ein richtiges Vorbild geworden. Viele ihrer  Gedankengänge regen an, machen den Leser nachdenklich, und ich habe mir einige Zitate angestrichen, weil sie einfach so richtig, so zutreffend und bewegend sind. Definitiv ein Buch mit viel Tiefe, das bei mir nicht so leicht wieder in Vergessenheit gerät!

Besonders aber auch durch die außergewöhnliche, ergreifende Liebesgeschichte. Denn wie Hazel ist auch Gus ein eher unkonventioneller Charakter, mit einigen schrägen Angewohnheiten und wie sie sehr schlagfertig. Trotz seines körperlichen Handicaps haben sich bestimmt einige Mädels, so auch ich, spontan beim Lesen in ihn verliebt. Hazel will ihre Gefühle erst nicht wahr haben, möchte Gus mit ihrem Tod nicht verletzen, weiß aber schon, dass sie sich hoffnungslos in ihn verliebt hat. Und Gus weiß es ebenfalls-die Stellen, in denen er sich total selbstverliebt dargestellt hat, waren für mich sehr amüsant.

Jedenfalls verbringen sie eine wunderschöne gemeinsame Zeit in Amsterdam, denn Gus hat Hazels großen Traum wahrgemacht: ein Treffen mit dem Autor von „An Imperial Affliction“, Peter van Houten. Dieser ist wohl der einzige Charakter in diesem Buch, der mir zu irgendeinem Zeitpunkt unsympathisch war. Er benimmt sich total abstoßend und eklig, als sie ihn besuchen. Zum Schluss taucht er jedoch noch mal auf, und dann hat er mir einfach nur noch Lied getan, als man etwas mehr über ihn erfährt. Die Zeit in Amsterdam war jedoch wieder wunderbar beschrieben-man hat sich richtig darüber gefreut, dass Gus und Hazel glücklich waren, bevor sie gleich der nächste Schicksalsschlag einholt. Ab da fängt der wirklich traurige Teil an-während der letzten 100 Seiten habe ich in meinem Bett gelegen und mehr oder weniger durchgeweint. Es gibt wohl kaum ein Buch, das mich je so stark bewegt hat! Klar, das Ende ist keinesfalls überraschend, aber irgendwie hat man die ganze Zeit auf ein Wunder gewartet…tja, der Titel ist halt einfach zu 100% zutreffend.

 

Fazit:

Kein gewöhnliches Jugendbuch, sondern überaus ergreifend und mit ganz viel Tiefe! Wer dieses Buch gelesen hat, und ich empfehle es jedem, Jung und Alt, wird mir mit ziemlicher Sicherheit zustimmen: „The Fault in Our Stars“, egal ob in Englisch oder Deutsch, bewegt und geht einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf raus! Definitiv eines meiner Lieblingsbücher und eigentlich müsste ich sogar auch mehr als 5 von 5 Punkten geben!

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Penguin Random House UK Verlag, dass ich dieses wundervolle Buch lesen durfte!

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