Das Geheimnis der Flamingofrau

Titel: Das Geheimnis der Flamingofrau
Autor: Laura Lay
Originalsprache: Deutsch
Erschienen: März 2012
E-Book, 50 Seiten
Preis: 2,79€
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Inhalt:

Leon Walsky ist Schriftsteller mit Leib und Seele, hat jedoch erhebliche finanzielle Probleme. Das Angebot der mysteriösen Tania R., die sich eine erotische Geschichte von ihm wünscht lehnt er erst ab, obwohl er einen hohen Lohn versprochen bekommt. Ihre Forderungen findet er erst zu seltsam, nimmt dann schließlich aber doch das Angebot an. In seiner Geschichte lernt der junge Lehrer Christian Konrad die geheimnisvolle Tania von Rosenfels kennen, die neu in die Stadt gezogen ist. Schon bald ist er von ihr ebenso fasziniert wie von ihrer Gespielin Luise…

Meine Meinung:

Als ich von Laura Lay eine Rezensionsanfrage erhielt, war ich anfangs ehrlich gesagt etwas unsicher, ob ich dieses annehmen sollte. Zum einen habe ich es nicht unbedingt mit erotischer Literatur, mit „Shades of Grey“ oder „Colours of Love“ kann ich mal so gar nichts anfangen.

Zudem war ich auch vom Cover etwas verblüfft-einen Flamingo verbindet man wohl eher weniger mit einer erotischen Kurzgeschichte und es wirkt etwas nichtssagend. Beim Lesen erfährt man jedoch, was es mit dem Flamingo auf sich hat, auch wenn ich diesen Teil schon ziemlich seltsam fand. Ebenso habe ich einen Moment gebraucht, um mit den verschiedenen Perspektiven klarzukommen, in die Geschichten einzufinden-denn es handelt sich um eine Geschichte in einer Geschichte. So etwas stehe ich ebenfalls eher kritisch gegenüber und auch hier konnte die Autorin mich nicht zu 100% überzeugen. Mir hätte der Teil um den Lehrer Christian Konrad und Tania von Rosenfels wirklich gereicht. Denn dieser ist sehr fesselnd zu lesen, zudem endet jedes Kapitel in einem Cliffhanger, sodass man einfach weiterlesen muss.

Die Geschichte um den Schriftsteller Leon Walsky, der auf Anweisungen von Tania R. einen erotischen Kurzroman schreibt und dazu von dieser an einen bestimmten Ort geschickt wird um eine gewisse Frau zu beobachten, fand ich jedoch einfach nur bizarr. Und Erotik kommt in dieser Geschichte ja auch nicht vor, es werden nur vage Andeutungen gemacht. Er hat die Geschichte nicht weitergebracht, zeigt aber Laura Lays sehr guten Schreibstil. Sie hat einem einen wirklich guten Einblick in die Leben der Charaktere gegeben, mittels sehr ausführlichen und bildlichen Beschreibungen, wobei mir die Charaktere jedoch größtenteils relativ unsympathisch blieben.

Erst gegen Ende kommt die Erotik mit ins Spiel, leider erst wirklich spät,  wirkt jedoch keinesfalls plump oder platt wie man es in anderen erotischen Romanen findet. Die beschriebene Szene ist prickelnd und aufreizend, endet jedoch sehr abrupt. Ich hätte zumindest dann noch gerne gewusst, wie Leons Werk bei Tania R. ankommt, wer sie ist-stattdessen wird man im Unwissenden gelassen und auch weitere Fragen bleiben offen.

 

Fazit:

Anfangs etwas zäh, jedoch mit einer überraschenden Komplexität, gegen Ende hin dann heiß, aber zu schnell vorbei. Eine erotische Kurzgeschichte auf hohem Niveau, die mich leider nicht in allen Teilen überzeugen konnte. Wer aber mal eine Abwechslung von den „Mainstream“-Erotikromanen benötigt, dem kann ich „Das Geheimnis der Flamingofrau“ nur empfehlen! Von mir gibt es nach längerem Überlegen 4 von 5 Punkten.

 

Vielen Dank an Laura Lay für das Rezensionsexemplar! Besucht sie doch mal auf ihrer Homepage laura-lay.jimdo.com

 

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