A little too far

Titel: A little too far
Autor: Lisa Desrochers
Verlag: dtv
Originalspratitel: A little too far
Erschienen: 01.12.2014
Taschenbuch, 400 Seiten
Preis: 9,95€
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Inhalt:

Ihr Halbbruder Trent war für Lexie bis zu diesem einem  bestimmten Tag nicht mehr als ihr engster Freund und Vertrauter-dieser eine Tag ändert jedoch alles zwischen den beiden und Lexie ist unglaublich erleichtert, als sie ihr Auslandsjahr in Rom antreten kann. Doch auch als sie dort Alessandro kennenlernt und sich nicht nur langsam in die Stadt, sondern scheinbar auch in den jungen Mann verliebt, geht ihr Trent nicht aus dem Kopf…

Meine Meinung:

Das Cover finde ich ehrlich gesagt viel zu kitschig, das Motiv und das Rosa erwecken eher den Eindruck eines superschnulzigen Liebesromans als eine Young-Adult Buches. Klar, die Liebe spielt hier auch eine große Rolle, aber ich als 16-jährige, also Teil der Zielgruppe, finde das Cover eher abschreckend.

Anfangs war ich ehrlich gesagt etwas geschockt, die Alterempfehlung liegt bei 16 bis 17 Jahren, aber Sex spielt hier keine kleine Rolle, eher eine sehr große, und Lexie, die Hauptprotagonistin hat nichts gegen vulgäre Sprache. Da war ich etwas verblüfft, zwar war mir nach dem Klappentext schon klar, dass hier Sex einen nicht unerheblichen Teil spielt, aber besonders die Ausdrucksweise Lexies fand ich ziemlich abschreckend. Insgesamt hat mich Lexie mit ihren ständigen Gewissensbissen in Abwechslung mit heftigen Eskapaden eher genervt. Leider konnte ich mit ihr nicht richtig warmwerden, dafür konnten mir die beiden männlichen Charaktere Alessandro und Trent sehr gut gefallen. Nachdem man mal auch was über ihren Charakter erfährt und weniger über ihr absolut attraktives Äußeres vorgeschwärmt bekommt, werden sie einem jedenfalls sehr sympathisch.

Alessandro lernt Lexie durch außergewöhnliche Umstände kennen und lange erfährt man nicht, dass er der junge Mann aus dem Klappentext ist. Ich hatte war schon so meine Vermutungen angestellt, aber jedenfalls ist Lisa Desrochers mit ihm eine interessante und gewissermaßen auch amüsante Wendung gelungen. Klingt vielleicht seltsam, aber wenn ihr das Buch lest, steigt ihr wohl schnell dahinter;) Besonders die Geschichte seiner Kindheit und Jugend war sehr faszinierend und lässt ihn insgesamt aufregender und spannender als Trent wirken. Trent ist Lexies Halbbruder und gleichzeitig bester Freund, sie teilen alle Sorgen und mit seiner Gitarre wurde er manchmal schon stark in die Form des Sunny Boys gedrückt. Als man jedoch auch mehr über seine Probleme erfahren hat, wurde er mir immer sympathischer.

Die Handlung schreitet rasch voran und die Autorin wartet öfters mal mit ungewöhnlichen Wendungen auf. Besonders die Kulisse Roms hat mir sehr gut gefallen und alleine die wunderschönen Beschreibungen an sich sind schon ein Grund dafür, dass Buch zu lesen. Allerdings konnte es mich insgesamt aber doch recht gut fesseln und hat mir amüsante Lesestunden beschert, auch wenn ich Lexie mehr als einmal gerne gegen die Wand geklatscht hätte!

 

Fazit:

An sich ein sehr schönes Buch, allerdings hätte ich die Altersempfehlung vielleicht noch mal überdacht. Vor allem Lexies Ausdrucksweise hat es in sich, auch wenn ihr Verhalten von Älteren wohl schnell als übertrieben eingestuft werden könnte. Von mir gibt es deshalb eine Leseempfehlung für Leute um die 20, also etwa in Lexies Alter, und knappe 4 von 5 Herzen.

4 Herzen

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2 Gedanken zu „A little too far

  1. Mein Fall ist das Buch wohl nicht. Ich habs ja nicht mit Dreiecksgeschichten und wenn dann auch noch (Halb-)Geschwister mit drin stecken. Nein, danke. Nervige Protagonistin geht auch gaaaar nicht.

    Ansonsten klingt es aber wirklich sehr interessant und du hast mich schon neugierig gemacht, mit diesen seltsamen Verwirrungen und der Vergangenheit und so weiter.

    • Ich war auch anfangs etwas kritisch und Young -Adult ist auch nicht gaanz so meins, aber ich habs mal versucht. Und die Thematik mit Geschwisterliebe fand ich ja schon ganz ansprechend. Glaube, mir reichts von diesem Genre jetzt auch erst mal das halbe Jahr wieder;) Und nervige Protas…ein Buch lang ertragbar, aber länger nicht.

      War mein Ziel, die Leser der Rezi neugierig zu machen;D Ist einfach schwer, nicht zu spoilern, gleichzeitig aber auch seine Meinung auszudrücken.

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