Killing Butterflies

Titel: Killing Butterflies
Autor: M.Anjelais
Verlag: Chickenhouse
Originaltitel: Killing Butterflies
Erschienen: Oktober 2014
Hardcover, 368 Seiten
Preis: 19,99€
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Inhalt:

Sphinx und Cadence kennen sich seit frühester Kindheit und wachsen fast wie Geschwister auf.
Sie – freundlich, aufgeschlossen, ganz normal.
Er – charismatisch, attraktiv, extrem begabt.
Sie öffnet Herzen. Er tötet Schmetterlinge.
Sie ist arglos, er gefährlich.
Und doch kommen beide nicht voneinander los.

Quelle: Carlsen

Meine Meinung:

Hier habe ich ausnahmsweise mal den Klappentext übernommen, da er meiner Meinung nach einfach super zutrifft und einen guten Einblick in das Buch gibt. Denn die junge Autorin hat sich in ihrem ersten Roman gleich mit heftigen Themen auseinandergesetzt-neben Freundschaft und Liebe geht es hier auch um Krankheit, physisch und psychisch, und deren katastrophalen Folgen. Mehr möchte ich hier gar nicht vorweg nehmen;)

Das Cover passt jedenfalls auch sehr gut und mir gefällt es auch sehr gut. Es greift einige Aspekte aus dem Buch auf und der Schmetterling mit den Gesichtern hebt sich vor dem weißen Hintergrund schön ab. Zwar entsprechen die Seitenansichten von Cadence und Sphinx nicht ganz denen meiner Vorstellung, aber naja;)

Der Einstieg in die Geschichte ist sehr gut gelungen, die Autorin beginnt bei Cadence und Sphinx Müttern, wie sie sich kennenlernten, Freundinnen wurden und schließlich Pläne für Cadence´ und Sphinx´ Zukunft schmiedeten. Schon da überwältigte mich das erste Mal eine Gänsehaut, die ich im Laufe des Buches noch öfters bekam. Mit ihrem klaren, ehrlichen Schreibstil bleibt M. Anjelais zwar immer auf Distanz, aber gerade dadurch hat die Geschichte oftmals noch stärker auf mich gewirkt. Jedenfalls haben mir die Idee zum Buch, der Schreibstil und auch die Protagonisten sehr gut gefallen, auch wenn ich Sphinx manchmal etwas unreif, weinerlich und unentschlossen fand. Allerdings hätte wohl jeder so im Vergleich und vor allem in der Umgebung von Cadence gewirkt.

Cadence ist jedenfalls ein außergewöhnlicher Protagonist, attraktiv, in allem der Beste, zugleich aber auch charismatisch und ungeheuer beängstigend! Da war ich echt froh, nicht in Sphinx´ Haut zu stecken, denn dadurch, dass man alles aus ihrer Sicht erfährt, kommt es hautnah rüber und man hat teilweise sogar das Gefühl, dass Cadence nicht Sphinx bedroht, sondern einen selbst. Wie gesagt: Häufig Gänsehauteffekt!

Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich allerdings, dass sich Sphinx oft in innere Monologe flüchtet und diese teilweise etwas langatmig sind. Hier hätte ich mir deutlich mehr Treffen mit Cadence gewünscht, da diese durch nie vorhersehbare Reaktionen seinerseits wirklich interessant und spannend zu lesen sind! Außerdem hätte für mich das gesamte Buch dialoglastiger sein dürfen.

 

Fazit:

„Killing Butterflies“ ist ein Buch mit Sogwirkung, alleine schon vom Thema her. Hier erwartet einen keine einfache Liebesgeschichte, sondern ein aufwühlender und auch schockierender Roman. Allerdings kann ich Euch das Buch trotz kleinem Kritikpunkt absolut empfehlen und von mir gibt gute 4 von 5 Herzen, mit klarer Tendenz nach oben;)

4 Herzen

 

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2 Gedanken zu „Killing Butterflies

  1. Bis ich die Gesichter gefunden hab, hat aber auch gedauert. Meine Güte.

    Mh… bin unentschlossen ob das Buch was für mich sein könnte, oder nicht. Klingt schon spannend irgendwie, aber ich bin kein Freund von wenig Dialogen.

    • Haha, ging mir beim ersten Mal aber auch so;D
      Also interessant und auf jeden Fall auch faszinierend ist das Buch auf jeden Fall. Ist halt aber auch nicht jedermanns Thema;)

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