Wish u were dead

Titel: Wish u were dead
Autor: Todd Strasser alias Morthon Rhue
Verlag: Carlsen 
Originaltitel: Wish You Were Dead
Erschienen: Juni 2010
Taschenbuch, 270 Seiten
Preis: 9,99€

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Inhalt:

Auf ihrem Blog wünscht an-G-kozzt den Stars ihrer Highschool den Tod-den Leuten, die sie behandeln wie Dreck, sich über sie lustig und sie fertig machen. Lucy Cunningham, die reiche Zicke, steht ganz oben auf an-G-kozzt´ Liste, der Liste, auf der sie anderen Leuten den Tod wünscht. Als Lucy jedoch verschwindet und auch kurz darauf ihr Freund Adam wie vom Erdboden verschluckt scheint, ist in Soundview, einem Vorort von New York, die Hölle los. Niemand glaubt mehr an einen Zufall und die Polizei sind nicht die einzigen, die an eine Entführung glauben. Madison, Freundin von Lucy und Adam, aber in Vergleich zu diesen immer nett und freundlich, macht sich selbst Vorwürfe. Schließlich ist sie die Letzte, die Lucy in der Nacht gesehen hat, in der selbige verschwand. Gemeinsam mit Tyler, ihrem neuen Mitschüler, macht sie sich auf die Suche nach ihrer Freundin. Erst spät merkt sie jedoch, dass auch Tyler ein großes Geheimnis hat…

Meine Meinung:

Alleine der Titel und das Blut auf dem Cover lassen ja schon darauf schließen, dass „Wish u were dead“ nichts für sanfte Gemüter ist, allerdings war ich ehrlich gesagt dann doch ziemlich überrascht, wie heftig dieser Thriller wirklich ist. Zu Beginn bekommen wir ein paar Blogbeiträge von an-G-kozzt zu lesen, die sich immer mehr steigern und aus denen der Hass auf Lucy, die Highschool-Queen, geradezu tropft. An-G-kozzt stellt Lucy auf den ersten Platz auf ihrer Todesliste-eine ziemlich heftige Geste, finde. Schon dort merkt man deutlich, dass das Buch kein seichter Jugendthriller ist, besonders, als im nächsten Kapitel dann Lucy verschwindet.

Durch Madison, aus deren Sicht die meiste Zeit beschrieben wird, lernt man Lucys unhöfliche und zickige Art gut kennen, erfährt durch Madison aber auch Hintergrundinfos über sie. Madison unterscheidet sich stark von ihrer Freundin, ist stets freundlich und passt scheinbar so gar nicht zu Lucy. Ich mochte Madison jedenfalls sehr gerne, sie ist wirklich liebenswürdig, aber zugleich auch mutig. Sie will nämlich unbedingt ihre Freunde finden, denn nach und nach verschwinden immer mehr der „angesagten“ Highschoolschüler. Madison gerät zwar selbst ins Visier der Ermittlungen, jedoch war sie die Einzige, die ich niemals verdächtigt habe. Tyler hingegen, der Neue an der Schule, der öfters mal seine Abneigung gegen Bonzenzicken wie Lucy kundtut, war mir mehr als nur einmal unheimlich und auch an-G-kozzt hätte schließlich mehr als nur einen Grund gehabt, Lucy zu beseitigen. Die Auflösung aber, wer wirklich hinter dem Verschwinden der Highschoolstars, kam dann doch völlig unerwartet.

Über das ganze Buch baut sich die Spannung kontinuierlich auf und vor allem das Ende hatte es echt in sich. Für mich war das Buch jedenfalls ein echter Pageturner, ich musste einfach wissen, was mit Madisons Mitschülern geschehen ist und was Tylers großes Geheimnis ist. Das Ende hat dem ganzen dann noch seine Krone aufgesetzt, Madison selbst gerät in eine ausweglose Situation und ich musste einfach immer weiterlesen. Schockierend waren außerdem auch noch die Kommentare, die an-G-kozzt auf ihrem Blog erhält. Der Aspekt Mobbing wurde sehr gut dargestellt, manche Leute machen an-G-kozzt Hoffnung, andere hingegen machen sie auf ihrem eigenen Blog absolut fertig. Das gibt dem Buch einen weiteren bitteren Beigeschmack und verschärft die unbehagliche, bedrohliche Stimmung des Buches.

 

Fazit:

„Wish u were dead“ hat meine Erwartungen definitiv überstiegen, auch wenn das Buch kein leichter Thriller ist, sondern es auch heftig zur Sache geht. Jedenfalls gibt es von mir eine Leseempfehlung für Thriller-Fans, nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene, und 5 von 5 Herzen.

5 Herzen

 

 

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5 Gedanken zu „Wish u were dead

  1. Von Morton Rhue habe ich auch noch einiges auf dem SuB, das ich dieses Jahr gern lesen würde.

    Die Kurzbeschreibung klingt schonmal sehr spannend und ich hab ja auch nichts gegen härtere Thriller.

    Mobbing ist sowieso ein spannendes Thema, ich hab ja gerade erst „19 Minuten“ gelesen, wo es um die Folgen von jahrelangem Mobbing geht.

    Das Buch wandert sofort auf die Wunschliste!

      • Ich habs noch nicht gelesen, ist aber für März geplant. Bin schon sehr gespannt darauf, weil das Buch ja doch polarisiert hat. Mein Bruder hat es in der Schule gelesen.

        Neunzehn Minuten ist echt ein tolles Buch, ich hab auch eine Rezension dazu veröffentlicht, falls es dich interessiert 😉

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