Blood on my Hands

Titel: Blood on my Hands
Autor: Todd Strasser alias Morthon Rhue
Verlag: Carlsen
Originaltitel: Blood on my Hands
Erschienen: Januar 2011
Taschenbuch, 268 Seiten
Preis: 9,99€
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Inhalt:

Als Callie ohne jede Erinnerung an die letzten Stunden mit einem Messer in der Hand im Wald aufwacht, liegt neben ihr die ermordete Katherine Remington-Day, Highschoolqueen und zugleich Callies beste Freundin und größte Feindin. Bald treffen die ersten Leute ein, die die blutverschmierte Callie gleich als Mörderin bezeichnen und die Polizei rufen. Völlig in Panik flieht Callie und versucht in den folgenden Tagen und Nächten, herauszufinden, was wirklich passiert ist und ihre Unschuld zu beweisen. Unterstützung erhält Callie dabei besonders von ihrem Exfreund Slade, aber an je mehr sich Callie erinnert, desto mehr zweifelt sie an jedem, der ihr zu helfen versucht…

Meine Meinung:

Nachdem mich Todd Strasser alias Morthon Rhue mit „Wish u were dead“ sehr von sich überzeugen konnte, musste natürlich gleich noch mehr von ihm her;) „Blood on my Hands“ ähnelt diesem Buch nicht nur vom Cover her sehr stark, sondern auch vom Inhalt. Wieder geht es einer berüchtigten Highschoolqueen mit gleichviel Freunden und Feinden an den Kragen, nur leider konnte mich diese Geschichte deutlich weniger fesseln.

Das lag wohl besonders an der Schreibweise des Buches, der Schreibstil ist zwar wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen, aber das Buch besteht nur aus Rückblenden und kurzen Stücken in der Gegenwart, beschrieben aus der Sicht von Callie. Diese kann sich zwar erst nicht erinnern, warum sie neben der ermordeten Katherine im Wald gekniet hat, aber nach und nach erfährt man mehr über Callie und ihre dubiose Freundin. Katherine scheint erst die typische Highschoolqueen und Oberzicke Nummer Eins zu sein, jedoch entdeckt man immer mehr Seiten an ihr und mehr als eine war mir unheimlich. Insgesamt sind die Charaktere sehr gut ausgearbeitet, jeder scheint irgendein Geheimnis um jeden Preis schützen zu wollen und es wimmelt geradezu von Intrigen. Das hat mir eigentlich gut gefallen, aber trotzdem kam leider keine richtige Spannung auf.

Es dauert einige Zeit, bis das Buch mal etwas in Fahrt kommt, erste Verdächtigungen jenseits von Callie aufkommen, vor allem, da die Kapitel in der Gegenwart nicht so aufregend sind. Callie befindet sich auf der Flucht und mehr als ihren jeweiligen Aufenthaltsort und ihre Angst, entdeckt zu werden, wird nicht beschrieben. Das ist in Filmen schon interessanter mitzuverfolgen;) Das Ende ist zwar nicht schlecht, aber insgesamt hätte ich mir mehr Packendes und vielleicht auch Entsetzliches gewünscht wie man es in „Wish u were dead“ kennengelernt hat.

 

Fazit:

„Blood on my hands“ hat mich nach meinem ersten Buch von  Todd Strasser alias Morthon Rhue leider eher enttäuscht. Das Buch ist bei Weitem nicht so spannend und lädt weniger zum Mitfiebern und Miträtseln ein. Zwar ist es nicht absolut unspannend, aber mehr als 3 von 5 Herzen kann ich nicht geben.

3 Herzen

 

 

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2 Gedanken zu „Blood on my Hands

  1. Die Parallelen zu Wish u were dead sind mir auch sofort aufgefallen.

    Es ist immer schwierig, solche Bücher direkt nacheinander zu lesen, weil man dann doch sehr stark vergleicht.
    Vielleicht hätte dir das Buch besser gefallen, wenn es du wann anders gelesen hättest. 😉

    • Ja, wahrscheinlich lags daran. Vielleicht hätte mir das buch heute oder in nem halben Jahr besser gefallen, aber naja;) Mal schauen, eventuell lacht es mich in nem Jahr ja noch mal an;)

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