Kjell-Das Geheimnis der schwarzen Seerosen

Titel: Kjell-Das Geheimnis der schwarzen Seerosen
Autor: Evelyn Boyd
Verlag: im.press 
Originalsprache: Deutsch
Erschienen: 10.10.2013
E-Book, 239 Seiten
Preis: 3,99€
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Inhalt:

Nach dem Autounfall ihrer Eltern kehrt die 19-jährige Sofie zu dem Ort ihrer Kindheitserinnerungen zurück-dem Sommerhaus in Schweden, nahe den schwarzen See, in dem ihr Bruder ertrunken ist. Seit diesem einschneidenden Erlebnis ist Sofie nicht mehr dort gewesen, ist nun aber entschlossen, in der schwedischen Einsamkeit ihre Zukunft zu planen. Stattdessen wird sie jedoch in eine Reihe mysteriöser Vorkommnisse verwickelt und lernt den geheimnisvollen Kjell kennen. Während sie versucht, ihre Gefühle für ihn zu ordnen, muss sie aber feststellen, dass Kjell viel stärker mit ihrer Vergangenheit verbunden ist, als sie sich vorstellen kann.

Meine Meinung:

Das Cover wirkt zwar mysteriös, wirklich ansprechend finde ich es allerdings nicht. Es wird der Geschichte leider nicht ganz recht, vor allem, da die Farben eher trist sind und das Cover insgesamt wenig ins Auge fällt.

Vom Inhalt jedoch hat mir „Kjell-Das Geheimnis der schwarzen Seerosen“ sehr gut gefallen. Erst mal ist da schon der schöne Titel, der etwas wunderbar Geheimnisvolles übermittelt und zusammen mit der wunderschönen, einsamen Kulisse Schwedens schafft Evelyn Boyd hier eine sehr magische Atmosphäre, die zum Träumen einlädt. Soweit hat mir das Buch wirklich gut gefallen und gemeinsam mit reichlich Spannung durch viele seltsame Vorkommnisse und merkwürdige Personen in Sofies Umgebung wurde das Buch für mich zu einem echten Pageturner. Die dunklen Seen Schwedens und Kjell mit seinen geheimnisvollen Augen haben mich in ihren Bann gezogen und ich war traurig und auch ein bisschen enttäuscht, als das Buch zu Ende war. Denn leider ist das Buch sehr kurzweilig, eine seltsame Begegnung folgt der nächsten sofort und gerne hätte ich detailliertere Szenen gehabt, besonders die Dialoge zwischen Kjell und Sofie bleiben leider eher oberflächlich. Ein paar weitere Treffen zwischen den beiden hätten der Geschichte nicht geschadet, im Gegenteil, denn gerne hätte ich länger mit Sofie in Schweden verweilt. Hier wurde das Potential, das die Idee hergibt, meiner Meinung nach nicht vollständig genutzt.

Sofie mochte ich zwar ganz gerne, jedoch kam sie mir für ihr Alter zu unbedarft vor. Oft ist sie geradezu sehenden Auges in ihr Unheil gerannt, hat Warnungen und ihr Bauchgefühl ignoriert, was ich bei ihrer Vergangenheit ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen konnte. Besonders lächerlich fand ich es außerdem, dass sie sich sogar mal bewusst in Gefahr begibt, nur aus Trotz Kjell gegenüber. Das wirkte wenig erwachsen und vor allem zum Ende hin hätte ich sie gerne mal ordentlich durchgeschüttelt. Dort habe ich mich nur noch über ihr Verhalten geärgert! Kjell ist ein sehr faszinierender Charakter, auch wenn man als Leser leider nur wenige Gelegenheiten bekommen hat, ihn kennenzulernen. Er ist sehr mysteriös und hat nicht nur in Sofie widersprüchliche Gefühle erweckt, sondern auch in mir. Seine charmante Art war sehr einnehmend, seine plötzlichen Stimmungswechsel und Wutanfälle hingegen eher beängstigend. Allerdings hätte ich auch ihn gerne mehr als nur einmal an die Wand geklatscht, so ärgerlich fand ich teilweise sein Verhalten.

 

Fazit:

„Kjell-Das Geheimnis der schwarzen Seerosen“ konnte mich sehr in seinen Bann ziehen, die Idee ist klasse und auch die Kulisse hat ihren Charme. Leider wurde hier das Potential nicht voll ausgeschöpft und vor allem die Kurzweiligkeit und auch das Verhalten der Charaktere haben mich die meiste Zeit über gestört. Das ist der Grund dafür, dass es zwar eine Leseempfehlung, aber nur noch ganz knappe 4 von 5 Herzen gibt.

4 Herzen

 

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