Einmal Himmelblau und zurück

Titel: Einmal Himmelblau und zurück
Autor: Andrea Bielfeldt
Originalsprache: Deutsch
Erschienen: 12.11.2013
E-Book, 114 Seiten
Preis: 6,99€
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Schnell zu lesen aber nicht leicht zu vergessen. Ein Kurzroman mit sehr viel Herz und Tiefgang, der mich berührt und zum Weinen gebracht hat.

 

Erster Satz:

„Hey Schätzchen!“

 

Inhalt:

Die 28-jährige Johanna glaubt nach der Katastrophe mit Stefan nicht mehr an Liebe auf den ersten Blick. Doch als plötzlich John mit seinen himmelblauen Augen am Glühweinstand vor ihr steht, ist es um sie geschehen.  Nach einer gemeinsamen Nacht mit vielen Höhen und Tiefen verabschiedet sich John von Jo, um nach Kanada zufliegen. Jo ist verzweifelt und probiert so gut es geht, das nächste Jahr zu überstehen. Gemeinsam mit ihrem homosexuellen Freund Tom beginnt sie Abschied von John zu nehmen und zu akzeptieren, dass er nur ein One-Night-Stand war. Aber „John was here“ und hat ihr Herz mit nach Kanada genommen. Kann Jo ihn vergessen?

 

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Handlung:

Eine sehr berührende und wunderschöne Geschichte. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, ich wollte unbedingt wissen, ob es doch ein Happy End gibt oder ob sich Jo wirklich vollständig verabschieden muss- die Hoffnung stirbt zuletzt;)  Oft hatte ich Tränen in den Augen, besonders bei den Briefen und dem Ende. Trotzdem war auch viel Humor dabei und so musste ich auch manchmal Lachen. Die Geschichte von Jo und John mit der Liebe auf den ersten Blick ist toll und ich bin überzeugt, dass Leute, die nicht an Liebe auf den ersten Blick glauben, ihre Meinung nochmal überdenken werden. Die Beiden verstehen sich auf Anhieb und passen super zueinander. Johns Vergangenheit ist ebenso bewegend wie Johannas, die man erst in den Briefen an John kennenlernt. Auch Johns Grund, nach Kanada zu fliegen und Jo, die er wirklich liebt, zurück zu lassen, ist sehr ergreifend und ich musste weinen. Die Weihnachtszeit passt super zur Geschichte und schafft nochmal eine romantische Stimmung.  Es ist eine sehr rasante und tiefgehende Liebe und das Ende hat mich sehr gefreut. Obwohl die Beiden nur einen Tag zusammen verbringen, wird eine fantastische Liebesgeschichte beschrieben und man wünscht sich selbst einmal so eine schöne Liebe zu erleben. Ganz klar 5 von 5 Punkten für die Handlung.

 

Charaktere:

Johanna, kurz Jo, ist ein toller Charakter. Zwar tritt sie öfters mal in Fettnäpfchen und beginnt leicht zu weinen, aber grade diese Charakterzüge machen sie mir sehr sympathisch und lassen sie authentisch wirken. Sonst kommt sie im Brauhaus und am Glühweinstand selbstbewusst, taff und schlagfertig rüber. Als sie probiert hat, Abschied von John zu nehmen, bei ihren Briefen an ihn und dem Wissen, dass John und sie nur einen Tag haben, habe ich richtig mitgelitten mit ihr. Bewundernswert fand ich es, dass sie John bei seinem Vorhaben in Kanada viel Glück gewünscht hat und ihn ohne Drama hat gehen lassen. So eine selbstlose Handlung ist bewundernswert, besonders nach ihrer tragischen Vergangenheit. Ihren besten und homosexuellen Freund Tom vernachlässigt sie leider in dem einen Jahr ohne John öfters. Tom ist ein lustiger und liebenswerter Protagonist, den man am liebsten umarmen würde. Dass auch er sein Glück findet, finde ich super.

Der attraktive und charmante John aus Kanada hat Jo sofort vom Hocker gerissen. Schade finde ich es, dass nie aus seiner Sicht erzählt wird, den auch ihn finde ich einen sehr gelungenen Charakter. Seine Entscheidung, nach Kanada zu fliegen, finde ich gleichzeitig falsch und richtig. Sehr hätte ich es mir für die Beiden gewünscht, dass sie zusammenbleiben können, aber dass er trotz den ganzen Gefühlen nach Kanada fliegt um sich einer schwierigen Aufgabe z u stellen, finde ich toll, da es irgendwie ja seine Pflicht ist.

Auch für die Charaktere gibt es 5 von 5 Punkten.

 

Schreibstil:

Der Kurzroman ist mit viel Humor und Gefühl geschrieben, besonders die Briefe haben mir sehr gut gefallen. Dass englische Wörter mit reingebracht wurden, finde ich passend und vermittelt einen authentischen Eindruck. Ebenfalls 5 von 5 Punkten.

 

Cover:

Hier habe ich am ehesten etwas zu kritisieren. Es ist zwar farblich passend zur Geschichte gestaltet, aber einfach etwas kitschig, auch wenn es ein Liebesroman ist. Man hätte mehr draus machen können. Deshalb gibt es einen Punkt Abzug: 4 von 5 Punkten.

 

Fazit:

Schnell zu lesen und schlecht aus der Hand zu legen. Eine Geschichte mit viel Tiefgang, Gefühl und tränenreichen Momenten, die einen so schnell nicht loslässt und tief ins Herz trifft. Ohne Zweifel 5 von 5 Punkten

 

Über die Autorin:

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Andrea Bielfeldt wurde 1973 in Hannover geboren. Zusammen mit ihrem Mann und  zwei Kindern lebt sie in Schleswig-Holstein.

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