Kleinstadtrebellen

Titel: Kleinstadtrebellen
Autor: Bernhard Straßer
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Originalsprache: Deutsch
Erschienen: 28.11.2013
Taschenbuch, 254 Seiten
Preis: 9,99€
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Inhalt:

Peter hat es nach dem Tod seines Vaters nicht leicht und befindet sich in einer Art Midlife-Crisis: Seine Beziehung steht kurz vor dem Aus und ansonsten läuft sein Leben auch eher langweilig. Das ändert sich aber schlagartig, als er in St.Pauli seinen alten Freund Justin, einen sehr verrückten Kerl, und dessen Freundin Greta kennenlernt, die ihm sofort gefällt und die er äußerst sympathisch findet. Schon bald findet er gefallen an der neuen Freunden und der Freiheit und als seine Beziehung zerbricht, taucht er in ein völlig neues Leben an. Abende in Bars, Konzerte, eine neue Freundin und nette Gespräche mit Greta bestimmen nun sein neues „Rebellenleben“. Zwar fragt sich der annähernd 30-Jährige öfters mal, ob dieses rebellische Verhalten angemessen ist, feiert aber dann doch mit seinen Kumpels weiter. Bis es zu einer Katastrophe kommt, die ihm aber die Chance gibt, seine wirklichen Gefühle zu zeigen…

Meine Meinung:

Leider hat das Buch überhaupt nicht meinen Erwartungen entsprochen. Ich hatte einen Protagonisten erwartet, der mal richtig auf die Pauke haut, nachdem einige Dinge in seinem Leben schief gegangen sind. Zwar gibt es eine Person, von der man das behaupten könnte, allerdings ist das nicht Peter, sondern Justin. Peter hingegen hält sich eher zurück und ich finde ihn eher langweilig und seine öfters geäußerten Sorgen und Ängste haben mich manchmal sehr genervt. Warum ändert er dann nicht sein Leben, aber stattdessen macht er weiter wie bisher und schnell sind die guten Vorsätze wieder vergessen. Außerdem verstehe ich nicht, warum er nicht einfach mit Greta über seine Gefühle spricht, schließlich scheint sie ihn ja auch zu mögen. So zieht sich das Buch ziemlich und ich habe die einzelnen, zusammenhangslosen Szenen, die ich sehr merkwürdig fand, nicht wirklich genießen können. Themen wie Dixikloseelenverwandtschaft oder Schlangenerntedankfest muten sehr seltsam an und ich habe mich oft gefragt, was der Autor mir mit seinem Buch vermitteln wollte. Viele Handlungen habe ich als unrealistisch empfunden und konnte sie auch nicht wirklich nachvollziehen. Wenn ein mysteriöser Müllsack vor meinem Haus liegt, würde ich ihn öffnen, egal wie sehr er stinkt, und das so schnell wie möglich. Was aber machen Peter, Justin und dessen Mitbewohner? Sie lassen ihn erstmal ein paar Tage liegen, schließlich könnte ja irgendjemand ihn noch holen kommen, ertragen den Gestank und entsorgen ihn erst viel später, ohne den Inhalt erkundet zu haben! Das konnte ich gar nicht glauben! Die Szenen mit dem flippigen Justin waren jedoch sehr unterhaltsam und ich mochte ihn sehr gerne  mit seiner verrückten Art. Er hat echt ein paar sehr amüsante Aktionen unternommen, vielleicht hätte das Buch eher aus seiner Perspektive geschrieben werden sollen. Dass er sich gegen Ende von Greta trennt, finde ich sehr schade, zumal sie gar nicht zu Peter passt. Sie ist viel zu interessant für ihn und passt meiner Meinung nach einfach gut zu Justin. Und das Ende..tja, das war ganz ok, mehr aber auch nicht. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugenL Vielleicht lag es nur an meiner E-Bookversion, aber oft haben Satzteile gefehlt und es waren Zeichensetzungs- und Rechtsschreibfehler in Massen zu finden. Da war ein Lesefluss unmöglich, zumal ja auch beim Inhalt schon kein roter Faden zu erkennen war. Was ganz gut ist, das ist das Cover. Es passt meiner Meinung nach mit dem Ortsschild, der pinken Farbe und dem Totenkopf gut zum Inhalt, was man vom Klappentext hingegen nicht unbedingt behaupten kann.  Der trifft nur auf gefühlte 10% des Buches halbwegs zu und lässt deutlich mehr erwarten, als erfüllt werden kann.

 

Fazit:

Sehr schaden, aber leider konnte mich dieses Buch kaum überzeugen, ich hätte mir einen deutlich flippigeren und rebellischeren Protagonisten und eine spannendere, zusammenhängende Handlung gewünscht. Oft war ich kurz davor, aufzugeben und das Buch zur Seite zu legen. Nur 1 von 5 Punkten und auch keine Leseempfehlung.

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