Das Meer in deinen Augen

Titel: Das Meer in deinen Augen
Autor: Lino Munaretto
Verlag: cbt
Originalsprache: Deutsch
Erschienen: Januar 2014
Taschenbuch, 272 Seiten
Preis: 8,99€
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Inhalt:

Luka ist Emmas erste Liebe. Doch kurz nachdem sie zusammengekommen sind, stürzt Luka eines Nachts im Urlaub mit seinen Freunden Benjamin und Finn von einer Klippe. Anscheinend ein tragischer Urlaub, aber sowohl Emma, als auch Benjamin und Finn fällt es schwer, darüber hinwegzukommen. Bei einem spontanen Roadtrip ans Meer reden die drei viel und Emma muss erkennen, dass Benjamin vielleicht doch nicht so ein großes Arschloch ist, wie sie dachte. Schließlich verlieben sie sich ineinander-aber dürfen sie ihrer Liebe eine Chance geben?


Meine Meinung:

Zwar habe ich einige negative Meinungen zu dem Buch gelesen, mich aber doch dazu entschlossen, das Buch zu kaufen. Wahrscheinlich lag das auch ziemlich am Cover, das mir sehr gut gefällt, aber auch der Inhalt hat sich gut angehört. Geschichten über Roadtrips finde ich zur Zeit nämlich super. Dieser kommt jedoch sehr kurz-erst am Ende taucht er auf und ist ebenso schnell wieder vorbei. Vorher passiert aber auch nichts Aufregendes, die Protagonisten scheinen ständig ihr Selbstmitleid, ihren Kummer und ihre Schuldgefühle bezüglich Lukas Tod im Alkohol zu ertränken oder diese Gefühle zu überdecken, in dem sie ausflippen und anderen Probleme bereiten. Das ist dann auch die ganze Handlung, wobei ganz am Anfang noch kurz angerissen wird, was vor Lukas Tod passiert ist und wie Benjamin ihn gefunden hat. Einzig diese Szenen haben mir ganz gut gefallen und ansatzweise Emotionen hervorgerufen. Man merkt, mir konnten die Protagonisten und der Inhalt größtenteils nicht wirklich zusagen.
Emma scheint erst das nette Mädchen von nebenan zu sein, mit einer ziemlich versauten besten Freundin. Diese scheint im Laufe des Buches ihr großes Vorbild geworden zu sein, wenn man so ihr Verhalten bedenkt. Benjamin hingegen scheint erst der arrogante und unerzogene Junge aus reicher Familie zu sein, der gerne kifft, trinkt und mit Mädels rummacht. Während Emma immer mehr vom rechten weg abkommt, scheint der Bad Boy nach einigen Eskapaden schließlich zur Besinnung zu kommen. Er beginnt, seinem Großvater zu helfen und eine ernste Beziehung mit einem Mädchen zu wollen. Realistisch?-Meiner Meinung nach null. Besonders, da sein bester Freund Finn, ja mal gar nichts dazugelernt hat und ein genauso großer Idiot ist wie am Anfang.
Einzig positiv fällt noch der Schreibstil auf. Sehr jugendlich, jedoch nicht gezwungen jugendlich, sondern sehr authentisch. Man merkt, dass der Autor noch jünger ist und es hat gut zu den Charakteren gepasst. Große Emotionen zu transportieren, was wahrscheinlich der eigentliche Plan von Lino Munaretto war, ist ihm jedoch leider nicht gelungen. Insgesamt wirkt die Geschichte sehr flach und wenig mitreißend, eine gute Idee nicht so toll umgesetzt.

Fazit:

Die Handlung läuft so dahin, die Charaktere sind teilweise echte Kotzbrocken und ich habe keinen rechten Zugang zur Geschichte gefunden. Einzig der Schreibstil und das Cover retten das Buch noch auf 2 von 5 Punkten-eine Leseempfehlung gibt es jedoch keinesfalls!

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