Strawberry Summer

Titel: Strawberry Summer
Autor: Joanna Philbin
Verlag: cbt
Originaltitel: Rules of Summer
Erschienen: 10.03.2014
Taschenbuch, 400 Seiten
Preis: 8,99€
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Inhalt:

Rory verbringt ihren Sommer als „Mädchen für alles“ bei den wohlhabenden Rules in den Hamptons. Während die selbstüberzeugte und arrogante Isabel Rory mit abweisendem Verhalten begegnet, ist der charmante und attraktive Connor sehr freundlich und aufmerksam im Umgang mit ihr. Rory verliebt sich in ihn, weiß jedoch auch, dass die Rules eine solche Beziehung nie dulden würden. Isabel hingegen hat den Surfer Mike kennengelernt und tut alles dafür, um ihn heimlich treffen zu können. Dabei muss sie Rory um Hilfe bitten, denn ihre Eltern würden ihr einen solchen Umgang sofort verbieten. Schon bald stehen beide vor der Frage, ob ihre Liebe überhaupt eine Chance hat…

Meine Meinung:

Das Cover finde ich einfach super. Man bekommt ein richtiges Summerfeeling und sehnt sich nach heißen Tagen, dem Meer und natürlich auch nach süßen Jungs und der Liebe;) Für mich ist es jedenfalls rundum gelungen und so konnte ich gar nicht umher, das Buch zu lesen.

Leider war ich dann aber vom Inhalt und besonders den Charakteren ziemlich enttäuscht. Das Buch ist aus zwei verschiedenen Sichten geschrieben, einmal aus der Rorys und einmal aus Isabels Sicht. Unterschiedlicher könnten die beiden Mädchen zwar nicht sein, die sich zu Anfang gar nicht ausstehen können, jedoch sind sie beide sagenhaft klischeehaft! Rory war mir zwar eigentlich ganz sympathisch, sie ist eben mehr oder weniger ein ganz „normales“ Mädchen, aber Isabel konnte ich anfangs gar nicht ausstehen. Und irgendwie haben mich beide etwas an Cinderella und ihre böse Stiefschwester erinnert. Rory stammt aus einer unspektakulären Kleinstadt, kümmert sich dort um ihre Mutter und versucht nebenbei, Geld zu verdienen und einen guten Schulabschluss hinzulegen. Des Weiteren ist sie sehr bodenständig und vernünftig und man merkt deutlich an ihrem Verhalten, dass sie kein Mädchen ist, das alles im Leben geschenkt bekommt, sondern stattdessen dafür arbeiten und kämpfen muss.

Isabel hingegen ist die verzogene Tochter der reichen Rules, arrogant und eingebildet, aber gleichzeitig auch das schwarze Schaf der Familie. Erst im Laufe des Buches erfährt man, wie es dazu kommt, jedoch ist die Geschichte hauptsächlich sehr vorhersehbar.

Rory arbeitet den Sommer über als Mädchen für alles bei den Rules und verliebt sich in deren jüngsten Sohn, Connor. Dies ist jedoch von diesen nicht gerne gesehen, was auch Rory weiß, weshalb sie ihn erst abweist. Connor versucht darauf, sie mit einem anderen Mädchen eifersüchtig zu machen-sorry, aber klischeehafter geht es kaum! Und das Happy End dürfte hier wohl niemanden überraschen! Die Liebesgeschichte ist zwar ganz okay, aber Tiefe ist einfach null vorhanden. An den Gefühlen der Charaktere wird nur oberflächlich gekratzt und besonders die Freundschaft zwischen Rory und Isabel, die entsteht, finde ich ziemlich unglaubhaft! Zumal Isabel Rory immer noch dabei ausnutzt, was diese sich auch gefallen lässt. Dies war für mich sehr unrealistisch!

Gut gefallen hat mir hingegen die Liebesgeschichte zwischen Isabel und dem Surferboy Mike. Diese ist aufregend und spannend, hält sie doch einige Überraschungen-die einzigen in diesem Buch!-bereit. Sie wirkt „wilder“ als Rorys und nicht so weichgespült. Und besonders gut fand ich hier das Ende, hat die Autorin mal einen Sprung aus der Klischeekiste gewagt.

Das Buch ist zwar eine ganz nette und leichte Sommerlektüre, jedoch definitiv kein Buch, das sonderlich bewegt oder lange in Erinnerung bleibt. Die vom Cover versprochenen Gefühle werden aber auf jeden Fall übermittelt! Die Autorin hat sich mit den Hamptons eine wirklich tolle Kulisse ausgesucht und beschreibt die Umgebung sehr ausführlich. Ich bin neben Isabel übers Erdbeerfeld gelaufen und zusammen mit Rory durch die Gegend gefahren. Schon alleine dadurch wird man total in die Geschichte gezogen.

 

Fazit:

Gute Unterhaltung und Sommergefühle, aber wenig Tiefe und definitiv kein Buch, das lange im Gedächtnis bleibt. Für den Sommer ist „Strawberry Summer“ jedoch eine leichte Lektüre für zwischendurch und wird Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren bestimmt gut gefallen. Von mir gibt es insgesamt 4 von 5 Punkten, da mir das Buch stellenweise einfach viel zu vorhersehbar und auch klischeehaft war, es mich aber auf jeden Fall gut interhalten hat!

 

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